Infos und Historie 2018-11-20T14:22:27+00:00

Infos und Historie

Das neue Bosch Büroareal entsteht. Stuttgart Feuerbach

Januar 2018 Bosch beabsichtigt bis 2021 in Stuttgart Feuerbach auf dem 27.000 qm großen Grundstück ein neues Büroareal zu bauen. Eine ehemalige Teerfabrik hat hier vor rund 100 Jahren produziert und Altlasten hinterlassen. Diese Altlasten werden saniert. Wir unterstützen Bosch bei der Öffentlichkeitsarbeit und stehen mit Sachverstand für Fragen zur Verfügung.

Informationen zum Baugrubenaushub Januar 2018 – Herbst 2018 finden Sie hier:  Bosch

Die Freiwillige Ex-ante-Transparenzbekanntmachung

Januar 2017 Das neue Vergaberecht 2016 regelt in § 135 Absatz 3 GWB die Möglichkeit der Bekanntgabe von Direktvergaben. Das ist dann von großer Bedeutung, wenn eine Auftragsvergabe erfolgen soll, deren Volumen über dem Schwellenwert liegt. Sind die strengen Voraussetzungen für eine Direktvergabe erfüllt, empfehlen wir, die geplante Vergabe vor ab (ex ante) bekanntzumachen. Nach Ablauf einer Wartefrist von 10 Tagen nach Veröffentlchung (nicht nach Einreichung der Bekanntmachung) besteht Bestandsschutz.

Das heißt, die Vergabe kann nicht mehr angefochten werden und es besteht Rechtssicherheit. Das neue Formular der EU ist etwas verwirrend. Als Tag der Zuschlagsentscheidung ist nicht der Vertragsabschluss gemeint, sondern der Beschluss zur Vergabe, z.B. der Tag des Gemeinderatsbeschlusses. Wir haben bis dato 4 dieser Verfahren erfolgreich durchgeführt und unterstützen Sie gerne.

1. IBV nach HVTG

Juli 2015 Das neuen Hessische Vergabe- und Tariftreuegesetz HVTG hat deutliche Neuerungen bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen gebracht. Wir haben diese berücksichtigt und kurz nach Veröffentlichung des Gesetzes mit der ersten Ausschreibung von Ingeurleistungen begonnen. Die nationale Ausschreibung erfolgte über ein Interessensbekundungsverfahren IBV, bei dem sich 9 Unternehmen beworben hatten. 4 Bewerber wurden für die weitere Vergabeverhandlung eingeladen. Das IBV ist praktisch identisch mit einer VOF-Ausschreibung. Auch die Anforderungen an die Nachweispflicht und fortlaufende Dokumentation gleichen sich. Die Umsetzung der Anforderungen des HVTG war unproblematisch. Alle Bewerber konnten die notwendigen Nachweise erbringen.

Gebäudeschadstoffe = „lost world“ bei der Gebäudebewertung?

Dezember 2014 Bei der Wertermittlung von bebauten und unbebauten Grundstücken ist es mittlerweile „normal“ geworden, dass die Altlasten als wertbeeinflussende Größe geprüft und durch entsprechende Abschläge berücksichtigt werden. Leider ist dies bei den Gebäudeschadstoffen noch nicht der Fall. Insbesondere bei Bauten vor 1980 besteht erhöhter Verdacht auf Asbestbauteile oder PCB-haltige Dehnungsfugen und mehr… Die Schadstoffe können die Nutzung (sick building) einschränken oder bei Umbauten und Rückbaumaßnahmen erhebliche Kosten verursachen. Wir schaffen dafür Sicherheit und untersuchen bei der Wertermittlung nicht nur die Altlasten sondern auch alle Gebäudeschadstoffe. Als Ergänzung zur regelmäßigen Wertermittlung bei Veräußerungen oder Zwangsversteigerungen.

Verlässliche Daten schaffen Sicherheit für den Bauherrn

September 2013 Die „3. Runde“ der Erfassung altlastverdächtiger Flächen im Main-Tauber-Kreis hat begonnen. Und wir freuen uns, wieder dabei zu sein. Etwa 300 Flächen sind zu prüfen und wir rechnen mit rund 130 neuen Altlastverdachtsflächen, die im Kataster aufgenommen werden.

Weitere Infos finden Sie hier im Zeitungsartikel

Wir machen den Weg frei – für Bosch!

Juli 2012 Die Robert Bosch GmbH baut in Renningen ihr neues Zentrum für Forschung und Vorausentwicklung. Auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorsts Malmsheim. Seit 2008 sind wir dort tätig. Haben die Historie aus dem 2. Weltkrieg aufbereitet. Altlasten entdeckt und beseitigt und die Kampfmittel geräumt. Auf einer Fläche von fast 1 Mio. qm. So haben wir einen kleinen Beitrag geleistet und den Weg frei gemacht für ein neues Forschungszentrum mit Entwicklungspotenzial für 8.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Wir wünschen Bosch viel Erfolg auf dem neuen Standort.

Infos zum neuen Zentrum für Forschung und Vorausentwicklung erhalten Sie hier: Bosch Renningen

Neue Immobilienwertermittlungsverordnung in Kraft – mit Altlasten!

Juli 2010 Die neue Immobilienwertermittlungsverordnung ImmoWertV ist am 1. Juli 2010 in Kraft getreten und ersetzt die nun 20 Jahre alt gewordene WertV. Jetzt ist es soweit. Die Wertermittlung kennt endlich den Begriff „schädiche Bodenveränderungen“. In Paragraph 6 Absatz 5 „Weitere Grundstücksmerkmale“ steht nun fest geschrieben, dass diese bei der Verkehrswertermittlung auch zu berücksichtigen sind. Und Paragraph 20 „Kapitalisierung und Abzinsung“ legt fest, dass Barwerte mit dem Liegenschaftszins zu berechnen sind. Das bedeutet, dass Barwerte von Sanierungskosten ebenfalls so zu berechnen sind. Unsere langjährige Meinung wird damit Gesetz! Vergleiche die unten stehende Veröfftenlichung vom Oktober 2007.

Risiken durch Altlasten und Auswirkung auf den Beleihungswert

Januar 2009 Thomas Schroth von der VR WERT hat zum Thema „Auf Treu und Glauben anvertraut“ in der Terratech veröffentlicht. Er erläutert die unterschiedlichen Auswirkungen auf den Verkehrswert und den Beleihungswert bei altlastenbehafteten Grundstücken.

Zum Download des Artikels

Arbeitshilfe Wertermittlung ist veröffentlicht

September 2008 Die Arbeitshilfe „Wertermittlung von kontaminierten Flächen im Spannungfeld der Bauleitplanung“ der LUBW ist seit September veröffentlicht und erhältlich über die Druckerei der JVA Mannheim. Weitere Informationen:

Zum Download bzw. zur Bestellung

Altlasten im Grundstücksverkehr

Oktober 2007 Unsere aktuelle Veröffentlichung zum Thema „Altlasten im Grundstücksverkehr“ und „Wertermittlung kontaminierter Flächen“ steht Ihnen hier zur Verfügung.

Zum Download des Artikels

Kursbuch Altlasten ist veröffentlicht

April 2007 Das Kursbuch Altlasten Baden-Württemberg der LUBW ist jetzt als CD erhältlich. Es gibt einen aktuellen Überblick über die Fachliteratur zur Altlastenbearbeitung und informiert über Inhalte und den Stand der Anwendung in Baden-Württemberg. Insgesamt werden 188 Schriften behandelt. Davon sind 131 Berichte auf der CD im pdf-Format direkt verfügbar. Die CD ist html-basiert und kann mit einem marktgängigen Internet-Explorer bedient werden. Die Installation der Inhalte auf einem lokalen PC ist ebenfalls möglich. Eine zusätzliche Software ist nicht notwendig.

Veröffentlichung „Anwendung UIG für Katasterauskünfte“

Dezember 2006 Unsere Veröffentlichung zum Thema „Anwendung des Umweltinformtionsgesetzes für die Altlasten- und Bodenschutzkataster steht hier zum Download zur Verfügung.

Zum Downlaod der Veröffentlichung

Veröffentlichung „Merkantiler Minderwert“

Dezember 2006 Die Diskusssion um den merkantilen Minderwert bei kontaminierten Flächen wird immer heftig geführt. Die Einen wollen ihn, die Anderen nicht. Tatsache ist, es gibt ihn – gerade im Bereich der Verkehrswertermittlung kontaminierter Flächen. Unsere aktuelle Veröffentlichung zu dem Thema steht hier zum Download zur Verfügung.

Zum Download des Artikels

Vortrag „Wertermittlung“, HLUG

November 2006 Den Teilnehmern der Veranstaltung vom 15.11.2006 in Wiesbaden stehen hier die wichtigsten Folien des Vortrags zur Verfügung.

Zum Download der Veröffentlichung

Aktuelles zum neuen Vergaberecht

März 2006 Unsere aktuelle Information zum Thema „Vergaberecht“ steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

Zum Download weiterer Informationen

Wertermittlung von Altlasten

Januar 2005 Die Wertermittlung von Altlasten hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung zugenommen. Wir haben uns diesen neuen Aufgaben rechtzeitig gestellt. Herr Crocoll hat sein Sachgebiet erweitert und ist seit Januar 2005 Sachverständiger für Erkundung, Sanierung und Wertermittlung von Altlasten und Bodenveränderungen. Damit gehöhrt er zu den ersten vereidigten Sachverständigen, die die Themen „Altlasten“ und „Wertermittlung“ in einer Person vereinen.

Altlasten auf Kurs!

September 2004 Das „Kursbuch Altlasten Baden-Württemberg“ entsteht. Zu viel des Guten… oder zu viel Papier. Und wer weiß noch was gültig ist oder was besser im Papierkorb verschwinden sollte?!
Alleine in Baden-Württemberg gibt es mehr als 150 Schriften zum Thema Altlasten. Sind diese alle noch aktuell? Was soll in der Praxis noch Anwendung finden? Um diese schwierigen Fragen zu beantworten, hat die LfU das Kursbuch Altlasten in Aufrag gegeben. Bis Anfang 2006 werden wir in Arbeitsgemeinschaft mit Arcadis u.a. eine Leitlinie erstellen, die Klarheit verschafft und so den Kurs für die neue Altlastenbearbeitung definiert. Zielgruppen sind nicht nur die Fachleute aus der Altlasten-Szene sondern auch Architekten, Rechtsanwälte, Stadtplaner, Banker und interessierte Bürger, die einen vernünftigen Einstieg in das Thema finden sollen. Das Kursbuch soll aber auch unser altes Altlasten-Handbuch ersetzen und für die Experten neue Maßstäbe setzen. Magazin und Fachbuch zugleich – keine leichte Aufgabe. Wir werden ihr gerne gerecht werden.

Projektsteuerung im Rhein-Neckar-Kreis

August 2004 Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis aktualisiert die Erfassung altlastverdächtiger Flächen im Landkreis und hat uns mit der Projektkordination und -vorbereitung beauftragt. Neu ist dabei, dass wir hier die Projektkoordination mit dem Datenmanagement kombiniert haben und diese Aufgabe gemeinsam mit der AHK aus Freiburg durchführen. So werden bereits von Anfang an die gewonnenen Informationen digital erfasst und den nachfolgenden Unternehmen bereit gestellt. 2005 ist die VOF-Ausschreibung der „terrestrischen Erfassung“ geplant. Sie wird von uns vorbereitet und begleitet. Unsere Idee der Trennung der „Projektplanung“ von der „Leistungslieferung“ wird so optimal ermöglicht. Wir ermitteln unabhängig die zu bearbeitenden Fälle und sorgen für die Qualitätssicherung. Stück für Stück…

Was sind Altlasten wert?

Mai 2004 Mit dieser Frage beschäftigten sich am 27. April 2004 rund 150 Vertreter von Behörden, Kommunen, Industrieunternehmen und Ingenieurfirmen bei dem eintägigen Seminar des „fortbildungsverbundes boden + altlasten Baden-Württemberg“ in Karlsruhe. Genauer gesagt, ging es nicht nur um die Frage, was Altlasten wert sind, sondern vielmehr um die „Wertermittlung kontaminierter Flächen“. Verunreinigungen von Boden, Grundwasser aber auch der Gebäudesubstanz stehen häufig einer Wiedernutzung brachliegender Flächen im Wege. Die Kosten sind schwer abschätzbar und diese Unsicherheit schreckt nicht nur potentielle Investoren ab, sondern verhindert meist eine vernünftige Finanzierung des geplanten Vorhabens. Acht Referenten aus unterschiedlichen Fachdisziplinen zeigten Lösungswege auf, wie Altstandorte zu untersuchen sind und wie festgestellte Kontaminationen den Verkehrswert beeinflussen. Neben einer umfassenden Erführung in die Wertermittlungslehre und in die Wertermittlung kontaminierter Flächen, wurden die Kostenermittlungen für Abbruch, Entsorgung und Sanierung erläutert und auf Art und Vorkommen gesundheitsgefährdender Bausubstanz hingewiesen. Ergebnis: nicht jede Verunreinigung führt zu einer Minderung des Verkehrswertes eines Grundstückes; doch manchmal genügt schon der „schlechte Ruf“ eines Altstandortes, um zu Preisabschlägen von 20% zu führen.

Nicht nur die Teilnehmer zeigten sich zufrieden, auch die Lehrgangsleiter Helmut Krug von der Landesanstalt für Umweltschutz, Karlsruhe, und Ralf Crocoll von der Crocoll Consult, Bretten, waren überrascht von der Resonanz auf das Seminarthema. Mit 50 Teilnehmern hatte man gerechnet – über 150 kamen! Zum Abschluss der Veranstaltung wurde durch Herrn Oberbürgermeister Paul Metzger am Beispiel der Stadt Bretten die Bedeutung kontaminierter Flächen für die Innenentwicklung einer Stadt aufgezeigt und deutlich gemacht, dass die Revitalisierung von Altstandorten nicht nur die „grüne Wiese“ schont, sondern auch innerstädtisch Potenziale freisetzt. Denn kontaminierte Flächen sind häufig „Filetstücke“ im attraktiven Stadtkern. Die Stadt ist dabei wichtiger Akteur und Motor zugleich, nicht nur um Flächen zu revitalisieren sondern auch um Unternehmen und damit Arbeitsplätze zu sichern.

Ihr Ralf Crocoll.

EU-VOF-Ausschreibung gewonnen

April 2004 Schon kurz nach der Neufirmierung unserer Crocoll-Consult ist es uns gelungen, eine große EU-weite VOF-Ausschreibung zu gewinnen. Unter mehr als 30 Bewerbern konnten wir uns präqualifizieren und den Auftrag als Bietergemeinschaft mit AHK und d-plan u.a.  gewinnen: die Fortschreibung der Erfassung altlastverdächtiger Flächen im Landkreis Karlsruhe, Laufzeit 2 Jahre. Ein großes Projekt – ein interessantes Projekt. Und auch ein Projekt, das zeigt, dass man auch als kleines Unternehmen große Dinge bewegen kann.

Wir freuen uns über den Erfolg und bedanken uns für die eingegangenen Glückwünsche.

Aus Aicon wird Crocoll Consult GmbH!

Janaur 2004 „Kleine Dinge“ werfen ihre Schatten. Nun ist es soweit. Aus der im Jahr 2000 gegründeten Aicon Industrie Consult GmbH wird Crocoll Consult GmbH! Nachdem es in den letzten Jahren häufig zu Verwechslungen kam, haben wir uns entschlossen, die Firmierung unserer Gesellschaft zu ändern. Was liegt näher, als einfach den Gründernamen zu verwenden. So wurde jetzt aus Aicon unsere Crocoll Consult. Die handelsrechtliche Registrierung und natürlich Ihr Vertrauensschutz bleiben davon unberührt. Sie können weiterhin mit uns rechnen. Neben dem Namen hat sich auch unser Aufgabenfeld erweitert: Beratung, Gutachten und Planung für Bau und Umwelt. Schwerpunkt unserer neuen Tätigkeit ist die Beratung an Ihrer Seite – Projektconsulting! Projektconsulting heißt für uns: Arbeiten für Ihre Lösung. Dafür steht unser neuer Geschäftsführer mit seinem Namen. Er und wir freuen uns auf die neuen Aufgaben.

Ihre Heide Crocoll.